FiltrierenFILTRIEREN MIT PE-porös
Unter der Bezeichnung PE-porös bietet KIK Filterelemente aus porösem Polyethylen (HDPE / UHMWPE) an, die sowohl in der Flüssigkeits-, als auch in der Gasfiltration Anwendung finden. Zum Einsatz in den verschiedensten Filtereinrichtungen fertigen wir für unsere Kunden Filtermedien in fast beliebiger Geometrie und in unterschiedlichsten Filterfeinheiten von 1 µm bis weit über 100 µm.


Allgemeine Charakterisierung
Die Herstellung von PE-porös erfolgt in einem speziellen Sinterverfahren. Dabei werden die Kunststoffkörner so weit erhitzt, dass die Oberflächen erweichen und an den Berührungsflächen miteinander verschmelzen, wobei Ihre Ausgangsform in etwa erhalten bleibt. Der entstandene Formkörper weist dadurch offene durchgängige Poren auf, deren Größe und Anzahl von den Sinterbedingungen und der Größe der ausgewählten Polymerpartikel abhängt. 

Die Filterfeinheit ist abhängig von der Porengröße, entspricht dieser aber nicht, sondern ist zum Teil deutlich kleiner. Sinterfilter sind abhängig von der Anwendung eine Kombination zwischen Oberflächen- und Tiefenfiltern, bei denen grundsätzlich drei Abscheidemechanismen vorliegen:
• Siebwirkung
• Trägheitsaufprall
• Adsorption
Ein Maß für die Siebwirkung ist die größte Pore, durch Trägheitsaufprall und Diffusion werden auch erheblich kleinere Partikel als die mittlere Porenweite zurückgehalten. So können bei der Flüssigkeitsfiltration Filterfeinheiten bis zum Fünffachen feiner als die Porenweite erreicht werden, bei der Gasfiltration sogar bis zum Zehnfachen.

Glas, Keramik und Metall 
| | Für Anforderungen, die über die Eigenschaften poröser Sinterkunststoffe hinausgehen, bietet KIK Alternativen in Glas, Keramik und Metall an. Hierbei kooperiert KIK mit auf diesen Gebieten spezialisierten Firmen. |

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